Mittwoch, 10. Mai 2006

Wording will break your eggs

Jorge Balsera wurde in der 35. Minute von einem Ball genau dort getroffen, wo es Männern am meisten weh tut. Aua! Nach Luft schnappend wurde er zum Spielfeldrand gebracht, wo die Commando_Viola-Ärzte rasch signalisierten: "Auswechseln!" Neu ins Spiel kam Thomas Karl.

Ergibt 2 (!) Wochen Pause. DAS sind Probleme. Jawohl ja. Dagegen ist sowas genau gar nix!

Sonntag, 7. Mai 2006

Census

Die ungeheure Größe von Hattrick bringt auch einige ziemlich interessante Tatsachen mit sich: Als wir unsere Umfrage planten, fanden wir heraus, dass eine Kundenbefragung mit so vielen Teilnehmern, die zu einem bestimmten Zeitpunkt ihre Antworten geben, zu den größten Erhebungen gehören würde, die je durchgeführt wurde – auf der ganzen Welt!

So einen Weltrekordversuch lässt man sich ja wohl nicht entgehen...

Freitag, 21. April 2006

aufstellung will break your heart

Aufstellungsflashsupercomputer

supporterschaft will break your heart

Kabinengeflüster

Donnerstag, 13. April 2006

layout will break your heart

*) erstens: das neue layout von hattrick ist schlichtweg toll. funktional, platzsparend und angenehm.

*) zweitens: merksatz der woche ist "pokere niemals zu tief beim spekulieren auf einen reli-platz"...

S01E03 // The Foot

Directed by: John Patterson
Written by: Bruce Eric Kaplan
Dts.: Der Fuß

Thomas Alfredo Romano
May 16th, 1944 - January 21st, 2001



Jede Serie, die ich mir danach versuchte anzuschauen, war geprügelt von dem einen, von Alan Ball im Audiokommentar zur erste Folge offenbarten Wort: Es war leider nicht C.I.N.E.M.A.T.I.C. Und dieses Cinematic, das wesentliche Kriterium warum Six Feet Under eben so eine Sonderstellung hat, erhellt sich eben mit jeder Folge mehr. Das Kinematische ist bei Six Feet Under wie jeder andere Narrativ einem Diktat der Langsamkeit, der präzis gefühlten Spannung, die keinen vorschnellen Erlöser braucht, unterworfen. So haben wir bei der dritten Folge eigentlich nur einen gefühlten Hopser nach vorne gemacht, aber in diesem Hopser war es dann doch ein Äquivalent einer Mondlandung. Wir lernen, wie Claire als Toe-Slut erniedrigt wird und knapperdings Gabe die Retourkutsche serviert, in dem sie dem sehr unappetitlich zerstückelten Thomas Alfredo Romano einen Fuß klaut und ihn in Gabes Schließfach stellt. Wir lernen, wie Nate Gilardi den »Greedy Little Nazi Fuck!« gibt, und mit absoluter Inbrunst jede Silbe dahinter fühlt. Wir lernen, wie Ruth aus ihrer anfänglichen Fragilität eine Instabilität, und daraus wieder eine gekonnte Unabhängigkeitsposition macht, indem sie bei Pferderennenwetten Unsummen verliert, aber den Kindern letztendlich keine Rechenschaft schuldig bleibt. Wir lernen, wie David bei den Nachforschungen zum verschwundenen Fuß den besten Bad Cop der TV-Geschichte abgibt. Wir lernen, dass Brenda tatsächlich more spooky ist, als wir es schon vermutet haben. Das Telefonat im Haus gegenüber dem der Fishers, nachdem Kroehner Nate erzählt hat, dort ein Billig-Krematorium aufmachen zu wollen, um die Fishers endgültig zu verdrängen, und nachdem Nate und Brenda dort fleißig an ihrer sexuellen Beziehung gearbeitet haben, eröffnet uns langsam, sehr vorsichtig und im Endeffekt auch irgendwie harmonisch, dass es die Person »Billy« gibt, von der wir noch einiges hören werden, auch wenn es uns (als Nate-Mitfieberer) in diesen einem Moment sehr ungut aufstößt. Und dieses gewissen Etwas, das einem sanft klarmacht, dass da noch was Großes folgen wird, das ist eben eine der biggest ideas hinter dieser Serie. Eine der größten Stärken, die gerade in dieser dritten Folge wunderbar umgesetzt wird. Schlussendlich, brennt das Haus gegenüber (whodunnit?) und Claire erfährt von Keith, warum David ein toller Mensch ist (Weil er witzig ist! Ha!). Im Endeffekt ist es so wie immer, bei großem Kino: Erzählt wurde kaum was, aber soviel, dass es dein Leben verändert hat. Cinematic. Mit Vier Rufzeichen dran.

Montag, 3. April 2006

Los Wochos Violettos

(Hintergrund-)Farbe bekennen!

*Mittwoch, 10.00 Uhr: Kräftemessen in der violetten Hölle (Commando Poli vs. Commando_Viola).

*Donnerstag, 19.00 Uhr: Der Capo der TGS in einer illustren Runde.

*Freitag, 07.00 Uhr: Training.

*Samstag, 16.00 Uhr: Football's coming home!

*Sonntag, 09.30 Uhr: Judgement Day.

Donnerstag, 30. März 2006

Pressing vs. Kontern

Heute gelernt: Wenn man mal zum Spaß gegen einen Gegner auf Pressing spielen will, sollte man sich vorher vergewissern, dass der Gegner NICHT 70% weniger Ballbesitz hat als man selbst und dann auf Kontern spielt.
Spiel: die guten kicker vs. Piast Cieszyn
Ballbesitz: 85/15 - 84/14
Ergebnis: 2:3

Montag, 27. März 2006

S01E02 // The Will

Directed by: Miguel Arteta
Written by: Christian Williams
Dts.: Der letzte Wille

Chandler James Swanson
July 29th, 1967 - January 8th, 2001


1x02

Zusammenfassung: In der Testamentverlesung von Nathaniel wird klar, dass Nate die halbe Firma überschrieben wird und er und David somit gemeinschaftlich das Bestattungsunternehmen führen sollen. Das gefällt beiden überhaupt nicht. Ruth beschließt daraufhin, sich vollkommen aus dem Firmenleben herauszuhalten. Sie bekam das ganze Bargeld und das Haus, Claire musste sich mit einem College-Fond zufrieden geben und bekam somit kein Geld. David wird vielfach unbewusst mit seiner Homosexualität konfrontiert, was sein christliches Gewissen erschwert. Nate wird sanft in die Arbeit eines Bestattungsunternehmers eingeführt, verliert Davids Vertrauen aber schon nach seiner ersten Aufgabe, weil er eine Leiche 2 Stunden lang im Transporter liegen ließ und selber lieber mit Brenda zu Mittag aß. Derweil macht Ruth mit Hiram Schluss und Claire leckt Gabes Zehen.

Inhaltliches: Wir sehen Hiram zum ersten Mal und schon bekommen wir durch das Schlussmachen das Gefühl, als würden wir ihn nie wieder sehen. Six Feet Under beginnt als Serie keineswegs bei Null, wir werden in die ganze Szenerie hineingeworfen und haben viel nachzuholen. Einzig Brenda und Nate starten mit Beginn der Serie auch ihre Beziehung, was ihre zentrale Stellung festigt. Ruth verliert in der ersten Episode ihren Mann und trennt sich in der zweiten von ihrem Lover, was in Anbetracht ihrer Situation extrem unlogisch erscheint. Das Ende der Episode ist wieder eine wischiwaschi-eso-Szene, in der Brenda Nate und David in den Bus einsteigen lässt, der ihren Vater umgebracht hat. Wir werden Zeuge einer Annäherung der beiden Brüder.

Sonntag, 26. März 2006

S01E01 // Pilot

Directed by: Alan Ball
Written by: Alan Ball
Dts.: Fisher und Söhne (Pilot)

Nathaniel Fisher Sr.
June 9th , 1943 – December 24th, 2001


1x01

Zusammenfassung: Familienoberhaupt und Bestattungs- unternehmer Nathaniel Fisher Sr. setzt den nigelnagelneuen Leichenwagen in einen Bus und tritt ab als er sich eine Zigarette anzünden will, obwohl er Sekunden zuvor noch seiner Frau Ruth am Telefon versprochen hatte mit dem Rauchen aufzuhören. Er war auf dem Weg zum Flughafen um seinen ältesten Sohn Nathaniel Jr., genannt Nate, abzuholen, der aus seiner Wahlheimat (od. besser Fluchtheimat) Seattle eingeflogen ist um Heiligabend gemeinsam mit seiner Familie in Los Angeles zu verbringen. Während Nate (vergeblich) auf seinen Vater wartet, vertreibt er sich die Zeit mit seiner Flugbekanntschaft Brenda, die ihm in einer Abstellkammer einen „ride“ der besonderen Art offeriert hat. Dass Brenda ihm jedoch auch eine Mitfahrgelegenheit im klassischen Sinne anbieten muss, erfährt er von seinem jüngeren Bruder David, der seit über 10 Jahren im Unternehmen seines Vaters tätig ist. David, das (vermeintlich) stabile, starke und biedere Rückgrat der Familie, informiert auch seine rebellische Tennie-Schwester Claire, die gerade high auf Crystal Meth ist, vom tragischen Tod Nathaniels. In der Zeit rund um die Beerdigung, die David mit dem freaky Bestatter Federico vorbereitet, bleibt kein (Grab-)Stein auf dem anderen. Nate reflektiert, dass er vom morbiden Berufsstand seines Vaters geflüchtet ist um auch im Bundesstaat Washington unsicher, ziel- und bindungslos nicht seinen Lebensinhalt zu finden, während David im Bruderkampf versucht die Familienhierarchie wieder herzustellen. Die vollkommen aufgelöste Hausherrin beichtet, dass sie Nathaniel über zwei Jahre mit dem naturliebenden Frisör Hiram betrogen hat. Weniger Transparenz zeigt da schon der brave Christ David. Sein Geheimnis, die Beziehung zu seinem Lover Keith, einem schwarzen LAPD-Cop, bleibt nur Claire nicht ganz verborgen. Und zu allem Überdruss klopft auch noch die Bestattungs-Kette Kroehner Service Corp., in Form des pietätlosen Herrn Gilardi, zwecks potentieller Übernahme an die Tür des einstürzenden Kartenhauses des "Fisher and Sons Funeral Home".

Inhaltliches: „I’ll be home for Christmas“, so erklingt es gleich zu Beginn aus dem Autoradio des neuen Leichenflitzers. Doch „zuhause“ sind _alle_ Charaktere noch längst nicht angekommen, die uns Meister Alan Ball hier vor die Füße wirft. Angefangen von Ruth, die sooo verwundbar wirkt und nicht weiß wie’s nun weitergehen soll. Deswegen bittet sie wohl auch Sohnemann Nate noch länger in der Stadt zu bleiben um ihr beizustehen. Der willigt ein, wohl auch mit dem Hintergedanken einmal in Ruhe über sein bisheriges (berufliches und privates) Schaffen nachdenken zu können und auch Brenda, eine Leidensgenossin in Sachen Familientwist und Beziehungsschwäche, wieder zu sehen. Dann ist da David, der sich nicht öffentlich, wohlbedacht auf die Reaktion seines traditionellen und konservativen Umfeldes, zu einer Sexualität bekennt, und das Nesthäkchen Claire, die tougher und unnahbarer wirken will als sie eigentlich ist. Summa Summarum ein unglaublich gut durchdachtes Pottpüree an Charakteren (inkl. Billy, der im bizarren Norwegerpulli seinen ersten Kurzauftritt hatte), an denen wir noch so verdammt viel Freude (und Leid) haben werden. DANKE und „Amen. Aaaaaamen“, wie Nathaniel wohl klatschend und pot-rauchend beipflichten würde…
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